Ambulante Eingliederungshilfe (EGH) / Soziale Teilhabe


Aktuelles (Covid-19):

Die ambulante EGH setzt ihre Arbeit unter Beachtung der aktuell gültigen Hygiene- und Abstandsregeln fort. Unverbindliche Informationsgespräche werden ebenfalls unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen durchgeführt.


EGH ist ein Angebot für Bielefelder Bürger*innen ab dem 18. Lebensjahr mit einer psychischen Erkrankung. Das Ziel der EGH ist, die Betroffenen in ihrer eigenständigen Lebensführung zu unterstützen und eine soziale Teilhabe zu ermöglichen. Dazu bietet die EGH Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen an, wie z.B. Wohnen, alltagspraktische Angelegenheiten, psychisches Befinden, Arbeit / Beschäftigung, soziale Kontakte und Freizeit.

 

Die  Begleitung durch die Mitarbeitenden findet in gemeinsam abgesprochenem Umfang statt. Sie kann nach Bedarf in der eigenen Wohnung, in den Räumlichkeiten der Grille oder bei Außenterminen erfolgen.

 

Der Anspruch auf EGH ist im Sozialgesetzbuch verankert. Die EGH wird in Bielefeld für Menschen ab dem 21. Lebensjahr überwiegend vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) finanziert. Für die jungen Erwachsenen ab dem 18. Lebensjahr ist das Jugendamt (Hilfen für junge Volljährige) zuständig.

 

Antragstellende Personen, deren Einkommen oder Vermögen eine bestimmte Grenze überschreitet, müssen sich ggf. an den Kosten beteiligen. Die Entscheidung darüber trifft die zuständige Behörde. Zur Antragstellung gehört ein individueller Hilfeplan, der mit Unterstützung durch die Grille e.V. erstellt wird.

 

Vor der Antragstellung findet ein unverbindliches Informationsgespräch statt, in dem sowohl Fragen geklärt, als auch die Voraussetzungen für EGH und die konkreten Schritte der Antragstellung besprochen werden.


Ansprechpartner:

Guido Schmidt (Leitung)
Tel.: 0521  96678-13
E-Mail: schmidt(at)diegrille.de